Die "Bayerische Alm", oder wie die Burghauser sagen "d'Oim", war früher ein Bauernsacherl weit außerhalb der Altstadt (bzw. der noch jungen Neustadt). Bis heute gehört zum Kirchensprengel der Stadtpfarrkirche St. Jakob - und somit zur Altstadt. Von der Altstadt aus betracht, wo damals die Menschen wohnten, sah und sieht sie aus wie ein Bauernhaus. Somit ist der Name "Bayerische Alm" schnell erklärt.
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Die Wirtsfamilie Reisinger kommt am 2. Dezember 1878 auf das Anwesen, als Georg Reisinger, ein lediger Halmerbauernsohn aus Mehring, es vom Ökonomieverwalter von Raitenhaslach kauft. Leben und Schicksal in dieser kleinen Schankwirtschaft mit Landwirtschaft waren hart. Auf den kiesigen Böden waren mehr "Bummerl" (große Steine aus dem Geschiebe der letzten Eiszeit) als Kartoffeln zu ernten.
Zum Ende des 2. Weltkrieg haben die Reisinger-Kinder (Anne, Maria, Hilde, Georg und Hedi) mit Schaufel und Pickel begonnen, Sand und Kies zu gewinnen. Nach der Heirat von Georg und Martha Reisinger im Jahre 1960 bekommt die "Bayerische Alm" eine neue Dynamik. Das Hotel wird 1967 gebaut, der Almstadl folgt 1975.
1717 "Rentbodengut" erstmals urkundlich erwähnt seit 1700 Thomas Schmalzgruber 1739 Franz Schmalzgruber 1746 Georg Kobler 1755 Matthias Grundtner, Ederbauer in Lindach 1777 übernimmt Franz Kobler von seinem Stiefvater. Er besitzt "das hölzerne Haus mit Wohnung zu ebener Erde, nebst Stadel und Stallung, die sog. Hauswiese, das sog. Heilig-Kreuz-Leiten-Land". 1810 Simon Schicklhuber kauft das Haus mit Holzrecht 1810 Simon Schicklhuber übernimmt nach dem Tode von seiner Mutter Therese 1820/21 Franz Kobler, ang. Besitzer auf dem Ederbauerngütl 1837 Franz Kobler und Maria 1838 Franz Kobler, nun Alleineigentümer 1840 Schicklhuber Simon und Therese, geb. Luger, Kauf 1849 Schicklhuber Simon und Anna, geb. Weinberger, Übernahme bei Heirat von der Mutterwitwe 1874 Kaspar Weinbuch, Ökonomieverwalter von Raitenhaslach, Kauf 2.12.1878 Reisinger Georg, lediger Halmerbauernsohn von Mehring, Kauf 22.1.1879 derselbe und seine Frau Franziska, geb. Stadler, laut Ehevertrag 23.1.1879 Reisinger Georg, "Bewilligung zum Ausschank von Bier, Kaffee und alle anderen Arten von Getränken und Erfrischungen mit Ausnahme des Branntweines" 1880 *Georg Reisinger 1920 Stadl nach Brand wiederaufgebaut 1930 *Georg Reisinger 1960 Reisinger Georg und Martha, geb. Resch, Übernahme bei Heirat 1963 *Georg Reisinger 1967 Neubau des Hotels 1975 Eröffnung Almstadl 1992 +Georg Reisinger sen. 1993 Circus Krone erstmals auf der Alm zu Gast 2004 Garten der fünf Elemente 2008 Relaunch Almstadl